
Indonesien hat signalisiert, dem türkischen Programm für Kampfjets der fünften Generation KAAN beitreten zu wollen – was Fragen über die Zukunft der Partnerschaft mit Südkorea im Rahmen des KF-21 Boramae-Projekts aufwirft.
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Bei einer Pressekonferenz in Ankara an der Seite des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan erklärte der indonesische Präsident Prabowo Subianto, dass Jakarta sich an der türkischen Nationalen Kampfflugzeug-Initiative beteiligen möchte. „Wir möchten Teil des KAAN-Projekts für nationale Kampfjets der fünften Generation sein. Ebenso möchten wir uns an U-Boot-Projekten beteiligen. Wir wollen von der türkischen Verteidigungsindustrie profitieren“, so Subianto.
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Die Erklärung kommt zu einem heiklen Zeitpunkt, da zunehmend Zweifel an Indonesiens Engagement im KF-21-Programm mit Südkorea aufkommen. Südkoreanische Behörden behaupten, dass Indonesien seine finanziellen Verpflichtungen nicht erfüllt habe, was zu diplomatischen Spannungen führte. Zudem gibt es unbestätigte Berichte, dass indonesische Techniker im Jahr 2022 versucht hätten, ohne Genehmigung auf sensible Projektdaten zuzugreifen – was rechtliche Untersuchungen auslöste.
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Um die Spannungen zu entschärfen, traf sich der Leiter der südkoreanischen Agentur für Rüstungsbeschaffung (DAPA), Seok Jong-gun, am 24. März mit dem indonesischen Vizeverteidigungsminister Donny Ermawan Taufanto in Jakarta. Obwohl Südkorea Indonesiens Beitrag von 1,6 Billionen Won (ca. 1,2 Milliarden USD) auf 600 Milliarden Won reduziert hat, hat die indonesische Regierung die aktualisierten Bedingungen noch nicht genehmigt und verweist auf rechtliche Unklarheiten.

Die Pattsituation gefährdet den Zeitplan für die Serienproduktion des KF-21, die für 2026 vorgesehen ist. Dennoch haben sich beide Länder darauf geeinigt, die Gespräche fortzusetzen und neue Kooperationsfelder im Verteidigungsbereich zu erkunden – darunter lokale Produktion und gemeinsame Teilnahmen an Rüstungsmessen.
Gleichzeitig deutet Indonesiens Annäherung an das türkische KAAN-Programm nicht nur auf eine Neuausrichtung strategischer Prioritäten hin, sondern auch auf eine mögliche Neupositionierung in der Verteidigungsindustrie des indopazifischen Raums. Das KAAN-Programm unter der Leitung der Turkish Aerospace Industries (TAI) zielt darauf ab, veraltete Kampfflugzeuge zu ersetzen und die autonome Verteidigungsfähigkeit der Türkei zu stärken.
Während seines Besuchs betonte Subianto auch die wachsende geopolitische Rolle von Ankara und Jakarta auf der internationalen Bühne. „Als Führer des Globalen Südens müssen wir die Verantwortung übernehmen, eine neue Weltordnung als strategische Partner zu gestalten“, sagte der indonesische Präsident und unterstrich die wachsende Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern.
Quelle: SavunmaSanayiST. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und redaktionell überarbeitet.
